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Zärtlich und sehr genau beobachtet er alle Aspekte ihres Lebens, Hausarbeit, Freizeit, intime Momente des Mutterseins, auch ihre Beziehung zu Frau Coda und wie diese ihre Kinder erzieht. Im Mittelpunkt des Films stehen die Erfahrungen von Frauen und ihre Netzwerke. Männer und Väter sind abwesend, außer in den mal amüsanten, mal zutiefst erschütternden Geschichten, die Farida und Odile von ihrer Arbeit erzählen.

Trailer

Moumouni Sanou (* 1987 in Burkina Faso) studierte Film und arbeitet als Editor, Kameramann und Regisseur. GARDERIE NOCTURNE ist sein erster abendfüllender Film.

Berlinale Forum 2021:Moumouni Sanou über seine Protagonistinnen und die Situation alleinstehender Frauen in Burkina Faso

"Moumouni Sanous dokumentarischer Film "Garderie nocturne" über eine Gruppe von burkinischen Prostituierten und ihren Kindern, was sehr schön, intim und traurig zugleich." Thekla Dannenberg, Perlentaucher

"The larger undercurrent here concerns gender expectations in Burkina Faso, a landlocked country which has experienced unrest, but has high levels of development and education. Women aren't just confined to anachronistic concepts of 'separate spheres': forced marriages in villages and urban areas are common, and sex work is a likely fate for women who don't conform. Night Nursery is predicated on the more enlightened view of sex work we have now: an occupation deserving autonomy and respect, but with the double-edged notion of its role in women's continued subjugation. It's a testament to Sanou that he's able to embody these ideas whilst focusing on such quotidian matters, and avoiding any didactic anger." David Katz, cineuropa.org

Garderie Nocturne - Night Nursery

Burkina Faso / Frankreich / Deutschland 2021,  Länge: 67 Min. Sprache: Dioula. Sprachfassung: OmdU. Regie und Buch: Moumouni Sanou. Kamera: Pierre Laval. Montage: François Sculier. Sound Design: Ivan Broussegotte. Ton: Corneille Houssou. Mit Odile Kambou, Fatim Tiendrebeogo. Produktion und Produktionsleitung: Berni Goldblat. Produktionsfirma: Les Films du Djabadjah (Bobo-Dioulasso, Burkina Faso). Koproduzent*innen: Faissol Gnonlonfin, Meike Martens. Koproduktion: VraiVrai Films, Blinker Filmproduktion. Kinostart: 6. Januar 2022

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