Fin

End

Luis Sampieri

Spanien 2010

18.02. 21:30 OmEU Delphi Filmpalast
19.02. 20:00 OmEU Colosseum 1
20.02. 22:15 OmEU Cubix 9
21.02. 16:30 OmEU CineStar 8

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Ana, Iker und Ramia haben sich über das Internet kennengelernt. Schon bei ihrer ersten Begegnung liegt eine irritierende Anspannung in der Luft, dennoch sind die drei so unterschiedlichen Jugendlichen fest entschlossen, sich zusammen auf den Weg zu machen.

Ganz bewusst lässt dieses Regiedebüt Ziel und Zweck der Reise offen. Auch spielen Biografie und Geschichte der Figuren keine größere Rolle. Alles wird in der Schwebe gehalten. Man fragt sich, warum Iker auf die kopftuchtragende Ramia so aggressiv reagiert, wofür sie ihm Geld zahlen muss, und welche Funktion die stets vermittelnde Ana in dieser Konstellation übernimmt. Ohne zu psychologisieren, baut der Film Nähe zu seinen Figuren auf. Die Kamera nimmt die Perspektive der drei ein, man schaut mit ihnen aus dem Autofenster, sieht die Umgebung vorbeiziehen und spürt irgendwann, dass sie ihr Leben Revue passieren lassen. Später in der Natur wirken sie seltsam verloren, als seien sie schon nicht mehr anwesend. Regungslos hocken sie unter einem Baum oder liegen auf einer Wiese, während im Hintergrund Schafe durchs Bild laufen oder der Wind durch die Blätter rauscht. Dann beginnen die drei, ihren ungeheuerlichen Plan in die Tat umzusetzen, und Fin wird zu einem Psychothriller.
Anke Leweke

 

Luis Sampieri, geb. 1971 in Tucumán, Argentinien, studierte Fotografie in Tucumán und Film in Buenos Aires. Zurzeit lebt Luis Sampieri in Barcelona, wo er als Drehbuchautor und Regisseur tätig ist.

 

Produktion: Ls Producciones, Barcelona; Cierzo Films, Zaragoza

Buch: Luis Sampieri

Kamera: Federico Juariz

Darsteller: Sergi Gibert, Ramia Chaoui, Irene Garres

Format: HDCam, Farbe

Länge: 89 Minuten

Sprache: Spanisch