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In frog spider hand horse house beobachtet eine Person mit einer Kamera die Bemühungen aller Kreaturen, am Leben zu bleiben, den unbedingten Lebenswillen unterschiedlich geformter und texturierter Körper, ihr stures Vorwärtsgehen in der Zeit.
Shelly Silver nennt den Film ein Märchen ohne Geschichte ohne Fee. Doch wenn jede Geschichte eine Moral hat und Feen die Umstände magisch ins Gute oder Schlechte wandeln, ist dann vielleicht in diesem Fall die Kamera selbst der Motor der Erzählung? Es ist das Filmemachen, das aus dem „eins-nach-dem-anderen“ einen Bedeutungszusammenhang herstellt. Und das Filmemachen sagt: Selbst das Verfallende, das Stinknormale, Erstarrte kann auf die Kamera und ihren gestaltenden und verstärkenden Blick wie ein Magnet wirken. – Frances Richard

Shelly Silver, geboren 1957 in New York. Filmographie (Auswahl): 5 lessons & 9 questions about Chinatown (2009, Berlinale Shorts 2010), in complete world (2008), exceptional happenings (2008), What I’m Looking For (2004, Forum 2005), suicide (2003, Forum 2004), evening (2001), ROOSTER (2001–3), Former East/Former West (1994)

Format: HDCAM
Länge: 47 min
Regie: Shelly Silver
Pianisten: Nathan Currier, Michael Rose
Tierorganisatoren: Andrew Ginzel, Andrew Prayzner, Shane Cassidy, Mike Hazard, Kirstin McQuaid



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