oktober 2018, edition

Family Affairs – Filmische Beziehungen zwischen Georgien und dem Arsenal

Die Beziehungen zwischen dem Arsenal und dem Kino Georgiens sind vielschichtig und gehen weit in die Geschichte unserer Institution zurück. Seit der ersten georgischen Filmwoche 1975 wurden georgische Filme immer wieder in unserem Kinoprogramm und im Forum gezeigt, haben Kopien georgischer Filme Eingang in unseren Verleih und unser Archiv gefunden. Im Oktober 2017 präsentierten wir in einer umfangreichen Filmreihe einen Teil dieser Sammlung und konnten zahlreiche Regisseur*Innen zu Diskussionen mit dem Publikum begrüßen. Die vorliegende dreisprachige (deutsch, englisch, georgisch) Publikation versammelt diese Gespräche mit Lana Gogoberidse, Salomé Alexi, Merab Kokotschaschwili, Gela Kandelaki, Otar Iosseliani und Dito Tsintsadze sowie eine Podiumsdiskussion über georgische Filme in Archiven weltweit. Zusätzlich ist ein Text von Ulrich Gregor über die georgische Filmgeschichte und ein Essay von Giorgi Gwacharia über Zensur im georgischen Film, sowie eine Auflistung aller georgischen Filme in unserer Sammlung darin enthalten.

oktober 2018, edition

Die Basis des Make-Up: Sonderheft zum Jubiläum

Die Basis des Make-Up ist das Rückgrat unseres Monatsprogramms. Seit dem Relaunch im November 2008, bei dem aus den „Freunden der Deutschen Kinemathek“ das Arsenal – Institut für Film und Videokunst wurde, veröffentlicht der Künstler und Filmemacher Heinz Emigholz darin allmonatlich Zeichnungen seiner Serie „Die Basis des Make-Up“. Sie erscheinen nicht in ihrer numerischen Reihenfolge, aber stets mit einer kommentierenden Bildbeschreibung. Während Nr. 176 im ersten Monatsprogramm Josef von Sternbergs Beschreibung eines Schlafraums im Hamburger Hafen enthielt, erzählte die Zeichnung Nr. 1, die die Serie 1974 ins Leben rief, einen Traum. „Den Traum nach dem Erwachen niederzuschreiben, erschien mir zu kompliziert. Vergessen wollte ich ihn auch nicht, deshalb die Skizze.“ (H.E.) Zehn Jahre nach dem Relaunch veröffentlichen wir alle erschienenen Zeichnungen und Texte in einem Sonderheft. Das Ergebnis: eine Chronologie des Kinos vorgestellt von Heinz Emigholz am 26. Oktober.

Das Sonderheft kann ab dem 26. Oktober an der Arsenal-Kasse erworben werden.

februar 2018, edition

Neue DVD bei Arsenal Edition – Specters of Freedom: Cinema and Decolonization

Als mittlerweile zwölfte DVD erscheint im März in der Arsenal Edition die Kompilation „Specters of Freedom: Cinema and Decolonization“. Vier Filme aus der Sammlung des Arsenal – MONANGAMBEEE (Sarah Maldoror, 1969), MUEDA; MEMÒRIA E MASSACRE (Ruy Guerra, 1979), LA ZERDA ET LES CHANTS DE L’OUBLI (Assia Djebar, 1982) und REASSEMBLAGE (Trinh T. Minh-ha, 1982) – sowie zwei Meilensteine des mosambikanischen Kinos, ESTAS SÃO AS ARMAS (Murilo Salles, 1978) und DEIXEM-ME AO MENOS SUBIR ÀS PALMEIRAS (Joaquim L. Barbosa, 1972) sind damit erstmals auf DVD erhältlich. Als vielschichtiger Beitrag zu einer Ästhetik des Widerstands gegen koloniale Gewalt ist die Edition auch von aktuellem Interesse. Sie erscheint mit Unterstützung des Goethe-Instituts und in Zusammenarbeit mit der Filmgalerie 451.

Zur DVD-Präsentation am 2. März werden die Filme von Assia Djebar und Joaquim L. Barbosa gezeigt.