März 2019, kino arsenal

FilmDokument: Babelsberger Freiheiten

DER ELEFANT VON HOYERSWERDA, 1959

Im Unterschied zu den DEFA-Studios bot die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Freiräume für Experimente und neue Themen. Dokumentarfilme über die Arbeitswelt der DDR gehören zu den interessantesten Wiederentdeckungen. In DER ELEFANT VON HOYERSWERDA beobachtet Christian Lehmann Bauarbeiten in Hoyerswerda, wo für die Mitarbeiter des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ ein Wohnviertel errichtet wird. Gerhard Willes MONTAGEBRÜDER dokumentiert ungeschönt die Arbeits- und Lebensbedingungen von Montagearbeitern an der Erdgastrasse „Nordlicht“. SUSIS SCHICHT von Petra Tschörtner zeigt eine junge Arbeiterin in einen Betrieb des VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung (SERO). In DÖSCHERS porträtiert Hannes Schönemann eine Mähdrescherbrigade auf Usedom. IMBISS von Thomas Heise gewährt Einblick in die täglichen Routinen im „Automat Imbiss“ am Alexanderplatz. (ib)
Eine Veranstaltung von CineGraph Babelsberg in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv, der Deutschen Kinemathek und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. (11.3.)